Cyberpeace

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www.fiff.de (Design: Sanne Grabisch ideal.istik.de)

 

 

Im Normalfall liest und hört man in den Medien lediglich vom Cyberwar, also einem virtuellen Krieg im Internet. Wie gefährlich die Entwicklung wirklich ist, wird von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Das es nicht nur um das Hacken von Webseiten geht, das selbst der erfolgreiche Angriff auf einen französischen Fernsehsender in jüngster Vergangenheit nur die Spitze des Eisberges darstellt, ist “otto Normaluser” schwer zu vermitteln. Zu abstrakt und fern von der eigenen Wahrnehmung stellt sich die Sache dar.

Allerdings sollten einige Entwicklungen der letzten Monate auch den gleichgültigsten Internetbenutzer aufhorchen lassen:

  • zuallererst natürlich die NSA-Affäre. Wer glaubt, dass sich dieses Problem erledigt hat, nur weil davon nicht mehr berichtet wird, ist zumindest naiv.
  • Berichte über die Aufstellung von “Cyber”-Einheiten bei Militär, Polizei und Geheimdiensten haben sich in den vergangenen Monaten überschlagen. Auch hier werden wir nur einen Bruchteil der tatsächlichen Informationen erhalten.
  • im Zusammenhang mit der Affäre um die NSA wurde bekannt, dass Firmen bewusst – ob freiwillig oder unter Druck von staatlichen Institutionen ist hier völlig unerheblich – Schwachstellen in ihre Systeme einbauten, die den Cyberkriegern ein Eindringen in System ermöglichte. Solche Backdoors sind besonders perfide, da sie Sicherheit vorgaukeln aber den Hackern von Regierungen und Institutionen das einfache Eindringen in entsprechende Systeme erleichtern, ja überhaupt erst ermöglichen.
  • Industrieanlagen werden heute weitestgehend durch Computer gesteuert. Welche Auswirkungen das Hacken von Kraftwerken, Chemiebetrieben o.ä. Anlagen haben könnten, ist kaum zu beschreiben.

Bekanntester Fall eines solchen Hijacking von komplexen industriellen Systemen wurde im Zusammenhang mit dem Atomprogramm des Iran bekannt. Der sogenannte Stuxnet-Wurm sorgte für ein Scheitern des besagten Programms, breitete sich aber weltweit aus und enterte Industrieanlagen.

Durch Politik und Medien werden die Gefahren des Cyberwars kontinuierlich herunter gespielt und verniedlicht.

Heute stieß ich auf die Initiative Cyberpeace des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.die sich mit genau diesem Problem auseinandersetzt und konkrete politische Forderungen stellt. Auf einer entsprechenden Webseite wird das Problem umfassend und konkret umrissen. Neben den Forderungen werden Möglichkeiten für den Einzelnen aufgezeigt, zur Sicherheit im Internet beizutragen, sich selbst und andere zu schützen …

 

(Quelle: http://www.kussaw.de/2015/cyberpeace/)

Schach-WM 2016 – Sieger ist Magnus Carlsen

Nach harten und langen Kämpfen musste sich mein persönlicher Favorit in dieser Schach-WM -Sergey Karjakin- geschlagen geben. Der bisherige Weltmeister Magnus Carlsen behält bis auf weiteres den Weltmeistertitel. Schlußstellung im Tiebreak in der 4 Partie:

s

Carlsen zog Dh6+

Ausweglose Stellung für Schwarz, obwohl selbst nur noch einen Zug vom Matt des Gegners entfernt…

Einzige Möglichkeiten: …Kxh6 – Th8 ##
oder: …gxh6 –  Txf7 ##                                 

Es sind großartige, spannende und zähe Partien gespielt worden. Der bessere hat gewonnen. Ich gratuliere Carlsen zu seinem verdienten Sieg.

Schach-WM 2016

Carlsen vs. Karjakin.

Nach 7 Runden welche jeweils Remis gespielt wurden fiel heute in der Nacht der erste Sieg. Mein persönlicher Favorit in dieser Weltmeisterschaft – Sergej Karjakin – bezwang nach 52 Zügen mit den schwarzen Steinen den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen. Trotz eines Mehrbauern konnte Carlsen die Stellung nicht halten. Somit steht es 3,5 zu 4,5 für Karjakin.

8  …a3-a2 war in dieser Stellung der entscheidende Zug, welcher die Führung brachte.
Dxa2 verbietet sich wegen …Sg4+ 54. Kh3 Dg1. Nach 55. Db2+ Kg6 hat Weiß kein Schachgebot mehr und müsste mit 56. Lf3 Sf2+ 57. Dxf2 die Dame für den Springer geben.
Eine herausragende Partie.

Ich persönlich finde es ein wenig schade, daß Schach kein Medienwirksamer Sport ist und mehr oder weniger ein Schattendasein fristet. Eine WM bleibt eine WM, egal ob Fußball (dem ich z. B. wenig abgewinnen kann) oder andere Sportarten.

„Vision Clearance Engineer“

Screenshot_2014-12-27-01-47-50Das wäre doch mal eine interessante Stellenausschreibung:

                        Der „Facility Manager“ bedient zusätzlich den Posten des „Vision Clearance Engineers“.

Zu deutsch: der Hausmeister putzt auch die Fenster 🙂

DS415+ als Mailserver

Nachdem auf meiner DS415+ bereits CardDAV, CalDAV und die File Station erfolgreich ihre Dienste erledigen, habe ich nunmehr auch den Mailserver zum laufen bekommen. Im Zuge dessen ist ein „Uralt“-Mail-Konto bei GMX gelöscht worden. Ich will Herr meiner eigenen Daten sein und – so gut es die Umstände in diesen Zeiten eben erlauben – auch bleiben.

Die Installation des Mailservers war schnell erledigt. „Paketzentrum“->“Dienstprogramme“->“Mail Server
mail1In meinem Falle sollte sich die DS415+ für den Mailverkehr für eine von mir registrierte Domain zuständig fühlen. Die Domain selbst ist bereits seit längerem auf dem Webhosting-Paket bei Keyweb gehostet. Mails als auch der Inhalt der Domain sollen über die DS415+ abgewickelt werden. Damit dies gelingt ist sind DynDNS (außer man hat eine statische IP seines Providers), Portfreigaben CNAME,- und ein MX-Eintrag notwendig.
mail2Hier sehen wir 2 Einträge für MX mit den Werten 5 und 10. Mails werden grundsätzlich an die Domain die den niedrigsten MX-Record aufweist geschickt. Ist der dazugehörige Mailserver für diese Domain aus welchen Gründen auch immer nicht erreichbar, gehen die Mails an den zweitniedrigsten Wert. Hier werden also primär alle Mails die die Domain betreffen, an meine DynDNS-Adresse geschickt. Erst wenn meine Synology nicht erreichbar ist, werden die Mails an den Server selbst geschickt, auf dem die Domain gehostet wird. Mit diesem System wird gewährleistet, daß keine Mails verloren gehen, und Mailserver zur Wartung/Neuinstallation oder dergleichen auch mal vom Internet getrennt werden können.

Die grundsätzlichen Voraussetzungen sind hiermit bereits gegeben. Nachfolgend die Konfiguration des Mailservers. Weiterlesen