nextcloud 10.0.0

Heute ist eine doppelte Prämiere… nextcloud 10.0.0 ist auf der DS415+ installiert worden und zugleich ist dies der 200ste Beitrag diesen bescheidenen kleinen Blogs.

Die Aktualisierung von nextcloud gestaltete sich als relativ einfach. Neue Version runterladen, den Ordner der alten Instanz umbenennen, den neuen Ordner in /web kopieren. Anschließend die Ordner „data“ und „config“ aus dem ursprünglichen Ordner in den neuen verschieben und die Aktualisierung durch einen Aufruf der Adresse anstoßen. In meinem Setup genügte der Ordner „config„, weil ich als Datenverzeichnis einen gemeinsamen Ordner außerhalb vom Webverzeichnis genommen habe.

Diese Prozedur hat bei mir allerdings erst im zweiten Anlauf zum gewünschten Ergebnis geführt. Beim ersten mal wurde der initiale Aufruf mit einer weißen Seite quittiert. Da ich mein Backup sowieso schon länger mal testen wollte war an dieser Stelle der ideale Zeitpunkt dafür 🙂
Der Restore des Ordners web mittels HyperBackup klappte fehlerfrei. Allerdings löste das mein Problem der weißen Seite nicht wenn ich meine „Wolke“ aufgerufen habe. Erst ein Restore von web und den Pakteten „Web Station“ und „MariaDB“ offenbarten mir meine ursprüngliche Installation von nextcloud wieder.

Der zweite Versuch hat schlußendlich dann noch noch zu einer Aktualisierung geführt.

nc1 nc2 nc3Der Integritätstest bemängelte allerdings wieder ein paar @eaDir-Verzeichnise. Auf der Konsole mit
cd /volume1/web/nexcloud in das Verzeichnis der Installation wechseln. Zum Schluß die überflüssigen Ordner mit find . -name @eaDir -exec rm -rf {} \; löschen.

nc4

DSM 6.0.2-8451

Am 18.08.2016 hat Synology eine neue Version für DSM herausgebracht. Diese konnte man an diesem Tag bereits herunterladen. Die Installation musste dann aber manuell erfolgen.

u2Ich habe gewartet bis es mir über die „Systemsteuerung“ gemeldet wurde. Heute war es soweit.

u1Im Forum von Synology liest man vereinzelt über Probleme beim Zugriff über die App „DS File“ nach dem Update. Dies betrifft wohl ausschließlich Verbindungen welche mit SSL aufgebaut werden. Laut einigen Kommentaren half hier kurzzeitig die (aktivierte) Firewall der DS kurzzeitig zu deaktiveren, mit der App eine Verbindung zu initiieren und dann die Firewall wieder zu aktivieren.
Ich selbst war von diesem Problem zum Glück nicht betroffen.

Im Zuge dessen wurde auch ein ganzer Schwung von installierten Paketen mit neuen Updates versehen.

Unbenannt

u3Alles in allem hat das Update der Firmware und der Pakete etwa 15min gedauert. Bisher ohne erkennbare Probleme.

Ausführliche Information über diese Version liefert wie immer das Changelog.

Heute hatte ich ein nerviges Problem mit meiner DS415+. Nach dem Installieren eines Paketes (Text Editor) ist bei dem Icon der Systemsteuerung eine rote „1“ aufgetaucht. Das sollte normalerweise ein zur Verfügung stehendes Update signalisieren. Nicht in meinem Fall – die DS läuft bereits mit dem derzeit aktuellen DSM 6.0.1-7393 Update 2. Eine manuelle Suche ergab auch keine Treffer.

dsm1Auch ein Reboot der DS hat die „1“ nicht zum Verschwinden gebracht. Ich habe mich auf die Suche im Synology-Forum gemacht. In einem Thread wurde in Beitrag #13 die Lösung für das Problem genannt. Man begebe sich mit SSH in die Tiefen des Systems und gebe
synoappnotify -c SYNO.SDS.AdminCenter.Application @administrators -f SYNO.SDS.AdminCenter.CMS.Main -u 0
ein.

Damit ist das Aktualisierungssysmbol verschwunden. Laut Synology ist dieses Verhalten bekannt und wird mit einem zukünftigen Update behoben.

Alternative zu WordPress

Um auch ohne umfangreiche HTML, CSS,- und JavaScript – Kenntnissen auf die Schnelle eine kleine Homepage erstellen zu können gibt es mittlerweile viele Programme die genau das ermöglichen.
Meistens sind diese Programme aber für einen derartigen Zweck zu groß, behäbig und kompliziert.
Da ich auch auf der Suche nach Programmen war um eine kleine Homepage zu erstellen, bin ich auf „Nibbleblog“ gestoßen.
Eine deutlich leichtgewichtigere Anwendung als WordPress. Dies äußert sich auch darin, daß keine Datenbank dafür benötigt wird. Seiten, Kommentare und Beiträge werden in *.xml-Files gespeichert.
Das erlaubt auch ein relativ unkompliziertes Backup der Daten durchzuführen.
Die Installation gestaltet sich auch recht einfach. Ich habe es auf meinen rsyncd-Server probiert.
Das Paket (derzeit Stable 4.0.5) hier herunterladen, entpacken und in das /var/www-Verzeichnis kopieren.
Anschließend den Pfad aufrufen. Um die eventuell auftauchende Fehlermeldung:
Writing test on content directory fail
zu korrigieren, müssen die Rechte der Gruppe für den Webserver gesetzt werden. Das geschieht mit „chown -R www-data /var/www/nibbleblog“ Nun müssen noch die Sprache, Seitentitel, Anmeldeinformationen und Mail-Adresse angegeben werden.

Nibbleblog1Nibbleblog2

 

 

 

 

Im großen und ganzen war das der anstrengende Teil 🙂

Nibbleblog3Nibbleblog4

Ich habe mich ein wenig damit rumgespielt und bin ausgesprochen positiv überrascht worden. Natürlich gibt es nicht soviele Themes und PlugIns wie für WordPress, aber darum geht es auch nicht. Es ermöglicht eben schnell und trotzdem eine ansehnliche Homepage zu erstellen, wenngleich es trotzdem ein CMS-Programm ist. Wer nur hin und wieder einen Beitrag schreiben will, keine Möglichkeit hat Datenbanken zu erstellen, geschweige keine Lust oder Können sich um Backups der Datenbanken zu kümmern, für den ist Nibbleblog ideal. Aufgrund der simplen Funktionsweise und Größe würde sich das ganze auch hervorragend auf einem Raspberry machen.